Therapiezentrum Ober-Ramstadt

Arztpraxis für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie

Jan  Schuhmacher  und  Kollegen


Der Titel klingt ja zunächst einmal ganz gut und wirkt ziemlich neutral. Aber der Schein trügt! Hinter diesem Titel kann sich JEDER verbergen, der sich dazu berufen fühlt, andere Menschen in seelischen Angelegenheiten zu beraten, ob mit oder ohne irgend eine psychologischer Ausbildung! Eine Vielzahl selbsternannter "Psychologischer Berater" tummelt sich auf dem Psychomarkt und sie können aufgrund mangelnder Ausbildung den Patienten selbst und auch den Ruf der seriösen Psychotherapie schädigen, weil viele Menschen die Bedeutung der Begriffe leider nicht auseinanderhalten können. Patienten mit ernstzunehmenden psychischen Problemen sollten sich daher davor hüten, sich an jemanden wenden, der sich "Psychologischer Berater" nennt. Diese Bezeichnung entzieht sich jeder Kontrolle durch Aufsichtsbehörden oder Fachverbände. s.a. Wikipedia-Zitat:
Ausbildung und Qualifikation
Auf dem deutschen „Beratungsmarkt“ bewegen sich viele, zum Teil auch nebenberuflich tätige, psychologische Berater mit sehr unterschiedlichem Ausbildungshintergrund. Es gibt zwar - zum Teil per Fernunterricht durchgeführte – staatlich zertifizierte Lehrgänge als "Psychologischer Berater/Personal Coach" gemäß der Anerkennungs- und Zulassungsverordnung Weiterbildung (AZWV). Die Bezeichnungen "Psychologischer Berater" oder "Personal Coach" sind in Deutschland aber - im Gegensatz zum Titel "Diplom-Psychologe" sowie auch der alleinstehenden Bezeichnung "Psychologe" - nicht geschützt. Während also die Nutzung letztgenannter Berufsbezeichnungen den erfolgreichen Abschluss eines Hochschulstudiums mit Hauptfach Psychologie voraussetzt, sind für das Auftreten als "Psychologischer Berater" oder "Personal Coach" weder die genannten Lehrgänge noch eine andere Ausbildung vorgeschrieben. Daher besteht hier die Gefahr, dass aufgrund mangelnder fachlicher Kenntnisse auch zweifelhafte Verfahren angewandt werden können, die weniger bzw. überhaupt nicht effektiv sind oder schlimmstenfalls gar Risiken für die Klienten bergen. Um dieser Gefahr weitestgehend zu begegnen, sollte der Ratsuchende die Qualifikation des psychologischen Beraters anhand dessen absolvierter Aus- und Weiterbildungen abfragen, soweit diese nicht bereits aus dessen Internet-Präsentation oder vergleichbaren Darstellungen ersichtlich sind.
Ausbildungskurse für "Psychologische Berater" werden in Deutschland von den Berufsverbänden, von gemeinnützigen Fortbildungsträgern und von privatwirtschaftlich organisierten Weiterbildungseinrichtungen angeboten. Diese Kurse bestehen in der Regel aus der Vermittlung von theoretischen Inhalten und einem praktischen Teil, in dem die erlernten Methoden und Techniken geübt werden. Da jedoch weder die Inhalte dieser Ausbildungsangebote für "Psychologische Berater" gesetzlich geregelt sind noch überhaupt eine Pflicht zur Absolvierung einer Ausbildung besteht, liegt es zur Zeit allein in den Händen dieser Berater, für eine entsprechende Qualifikation und regelmäßige Weiterbildung zu sorgen. Dieser Fakt ist u.a. Gegenstand einer zur Zeit kontrovers geführten Diskussion über die Qualifikation und Ausbildung von Trägern der Berufsbezeichnung "Psychologischer Berater". Quelle: Seite „Psychologische Beratung“. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 25. Dezember 2011, 10:39 UTC. URL: http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Psychologische_Beratung&oldid=97516289 (Abgerufen: 5. Februar 2012, 20:10 UTC) Tätigkeit:
"Psychologische Berater" arbeiten meist in eigener Praxis, schließen sich aber manchmal auch zu Interessensgemeinschaften zusammen, die nicht selten dubiose Therapiemethoden offerieren. Abzugrenzen gegen diesen Berufsstand sind diejenigen seriösen psychologischen Berater, die in psychosozialen Beratungsstellen, Suchtberatungsstellen, Erziehungsberatungsstellen und dergleichen arbeiten. Diese haben, obwohl sie meistens nur eine beratende Tätigkeit ausüben, in der Regel einen Hochschulabschluss entweder in Psychologie, in Sozialpädagogik, Sozialarbeit, Pädagogik oder Soziologie. Im Zweifelsfalle immer nach dem Hochschulabschluss fragen! Und bitte beachten Sie, dass Beratung noch lange keine Therapie ist!

Psychologischer Berater